Wie Barfußlaufen unser zweites Herz in Schuss hält
Unser zweites Herz: Wie die Muskel-Venen-Pumpe den Blutfluss unterstützt
Sie gehört zu den meistunterschätzten Akteuren unseres Körpers, dabei ist sie für unsere Gesundheit unentbehrlich: die Muskelvenen-Pumpe.
Eine aktuelle japanische Studie fand heraus, dass eine Bewegung des Fußes in Richtung Bein, wie beim natürlichen Barfußlaufen, die Durchblutung nachhaltig verbessert: Die Durchblutung nahm bei allen Körperhaltungen nach dem Training zu, was darauf hindeutet, dass das Training den Muskelpump-Effekt fördert. Am stärksten stieg die Durchblutungsgeschwindigkeit bei der stehenden Haltung an (90–135%), gefolgt von der Rückenlage (55–90 %) und der sitzenden Haltung (30–40 %) (1).
„Die Muskelpumpe hilft, Blut und Lymphe zurück Richtung Herz zu transportieren“, so Physiotherapeutin Susi Siebold von leguano (2). „Wenn wir viel sitzen und dann auch noch Schuhe tragen, die den Fuß blockieren, wird diese Pumpe träge. Die Folge: Blut und Lymphe stauen sich in den Beinen. Am Anfang merkt man das als Spannungsgefühl oder Müdigkeit in den Beinen – gerade abends. Später können Krampfadern entstehen. Anfangs kleine blaue Äderchen, irgendwann dicke, schmerzende Adern.“
1. vgl. https://www.sciencedaily.com/releases/2021/04/210419095124.htm
2. vgl. https://maedchen-frau-dame.de/?page_id=5515
Warum Bewegungsfreiheit im Schuh die Blutzirkulation unterstützen kann
Als gute Unterstützung für die Blutzirkulation erweisen sich folglich das klassische Barfußlaufen oder in alle Raumrichtungen flexible Barfußschuhe: „Zehen brauchen Platz, um beim Gehen abzurollen und den Fuß abzustoßen. Die Muskulatur in der Fußsohle wird aktiviert und gestärkt. Das stabilisiert den gesamten Körper – von unten nach oben. Man kann sich das vorstellen wie bei einem Haus: Ist das Fundament schwach, gerät alles darüber ins Wanken. Deshalb ist es so wichtig, mit gesunden Füßen zu beginnen“, rät Siebold.
Barfußschuh 2.0 mit Hybridsohle – aktiviert Reflexzonen & Nervenzellen